1-2 Tage Workshop

Use Cases bewerten und Proof of Concept vorbereiten

Ein fokussiertes Format, um Blockchain-Ideen zu bewerten, zu priorisieren und in einen realistischen MVP-, Proof-of-Concept- oder Roadmap-Scope zu übersetzen.

Workshop-Situation zur Bewertung von Blockchain Use Cases am Whiteboard

Ich bin Jacob Damböck und moderiere den Workshop persönlich. Dabei führe ich die Beteiligten durch Bewertung, Scope und nächste Schritte. Das Format ist sinnvoll, wenn es mehrere Ideen gibt, aber noch unklar ist, welche davon wirklich tragfähig sind.

Wann der Workshop sinnvoll ist

Ein Use Case Workshop hilft vor allem in frühen Phasen, wenn intern bereits Interesse besteht, aber Zielbild, Scope und Entscheidungsgrundlage noch fehlen. Das Format eignet sich auch, wenn mehrere Stakeholder unterschiedliche Erwartungen an Blockchain, DLT oder digitale Nachweise haben.

  • Es gibt mehrere Ideen, aber keine klare Priorisierung.
  • Ein PoC wird diskutiert, aber Nutzen und Erfolgskriterien sind noch unscharf.
  • Fachbereich, IT, Compliance oder Management brauchen ein gemeinsames Verständnis.
  • Risiken, Datenflüsse, Rollen oder Partnerabhängigkeiten sind noch nicht sauber beschrieben.

Ziele

  • Use Cases verständlich beschreiben und vergleichen
  • Business-Nutzen, technische Machbarkeit und regulatorische Risiken einordnen
  • MVP-Scope und Nicht-Ziele definieren
  • Erfolgskriterien, Stakeholder und offene Entscheidungen festhalten
  • PoC-Backlog oder Entscheidungsunterlage vorbereiten

Bewertungskriterien

Bewertet wird nicht nur, ob eine Blockchain technisch möglich ist. Entscheidend ist, ob sie gegenüber einer klassischen Lösung einen belastbaren Mehrwert bringt. Dafür betrachte ich Nutzen, beteiligte Parteien, Vertrauensmodell, Datenqualität, Integrationsaufwand, Governance, Betrieb, Datenschutz und spätere Skalierbarkeit.

Mögliche Agenda

Teil 1: Kontext und Problem

Welche Prozessprobleme, Nachweisbedarfe oder Vertrauensfragen sollen gelöst werden?

Teil 2: Use-Case-Scoring

Bewertung nach Nutzen, Umsetzbarkeit, Risiko, Datenlage, Governance und Integrationsaufwand.

Teil 3: MVP-Scope

Abgrenzung von Pilot, Kernprozess, Rollen, Daten, Schnittstellen und Akzeptanzkriterien.

Teil 4: Nächste Schritte

Roadmap, offene Entscheidungen, Backlog, Verantwortlichkeiten und Management-Unterlage.

Wer teilnehmen sollte

Am wertvollsten ist der Workshop, wenn Fachbereich, IT, Business Analyse, Compliance, Datenschutz und Management zumindest teilweise vertreten sind. Blockchain-Use-Cases sind selten reine IT-Themen; sie betreffen Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungen über Organisationsgrenzen hinweg.

Output für PoC, MVP oder Roadmap

Der konkrete Output hängt vom Format ab, typischerweise aber: Use-Case-Canvas, Priorisierung, MVP-Scope, Risikoübersicht, KPI-Set, PoC-Backlog und eine Empfehlung für den nächsten Schritt.

FAQ

Wie lange dauert der Workshop?

Ein erstes Format kann in einem halben Tag funktionieren. Für echte Priorisierung und MVP-Scope sind 1-2 Tage sinnvoller.

Kann der Workshop remote stattfinden?

Ja. Für intensive Abstimmung oder größere Gruppen kann ein Vor-Ort-Termin hilfreicher sein.

Muss vorher schon eine Blockchain-Plattform ausgewählt sein?

Nein. Meist ist es sogar besser, zuerst fachliche Ziele, Rollen und Anforderungen zu klären und Plattformfragen danach zu entscheiden.

Workshop planen?

Ich schlage ein schlankes Format passend zu Zielgruppe, Reifegrad und Entscheidungsbedarf vor. Das Erstgespräch dazu ist kostenlos und unverbindlich.

Kostenloses Erstgespräch